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Viel Papier, wenig Einsicht

Die Wirtschaftsredaktionen der Republik waren in dieser Woche mit zwei Themen beschäftigt: der Aktion Ratzeputz bei der DEUTSCHEN BANK und den immer neuen Weiterungen des Dieselskandals im VW-KONZERN. Besonders bei der DEUTSCHEN BANK konnte man ein Phänomen beobachten, dass mir schon seit geraumer Zeit auf den Geist geht: Wenn die Zeitungen ein Thema für „wichtig“ erklären, schütten sie die Seiten mit einer möglichst hohen Zahl von Artikeln zu. mehr

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Mobile Falle für die Verlage

Wie konsumieren wir künftig Nachrichten? Die Frage stellen, heißt sie beantworten: im Wesentlichen über unsere mobilen Endgeräte. Schon jetzt gehört der Griff zum Smartphone, um sich am frühen Morgen zu informieren, zur Tagesroutine von immer mehr Menschen. mehr

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Talkshows ohne Erkenntnisgewinn

Günter Jauchs Sendung am Sonntagabend war ein Musterbeispiel für die Schwierigkeit, ja die Unmöglichkeit sich dem Thema Russland mit den Mitteln des Unterhaltungsfernsehens zu nähern. Den Redakteuren war es zwar gelungen, sehr interessante Gäste zusammen zu holen. Aber der überforderte Talkmaster scheiterte an dem Versuch, sie auch ins Gespräch zu bringen. mehr

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Die Hungertuch-Korrespondenten

Die Auslandsberichterstattung der deutschen Medien leidet zunehmend unter dem allgemeinen Sparzwang. Die Folge ist eine Mischung aus „Jetlag Journalism“ und Kleinkleinquatsch. mehr

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Ach, mein SPIEGEL

Seit über 40 Jahren lese ich Woche für Woche den „Spiegel“. Früher war ich mit der Lektüre einen ganzen Abend beschäftigt. Jetzt bin ich immer schneller durch: So viel Belangloses, so viel wiedergekäutes Zeug. Zum ersten Mal überlege ich, ob ich den „Spiegel“ wirklich noch lesen muss. mehr

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Werbung ist Werbung ist Werbung

Eigentlich liegen die Dinge ganz einfach: Journalismus ist Journalismus ist Journalismus. Und Werbung ist Werbung ist Werbung. Die Advokaten des „Native Advertising“ aber wollen die Grenzlinien verwischen – und werbliche Inhalte als journalistische Beiträge camouflieren. Seriöse Medien, die sich darauf einlassen, gefährden ihre Reputation. Seriöse Markenartikler und Unternehmen auch. mehr

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Ranglisten ohne jeden Wert

Viele Medien erregen sich über die manipulierten Ranglisten im Fernsehen. Aber sollten wir uns nicht an die eigene Nase fassen? Auch seriöse Zeitung und Zeitschriften bringen häufig Rankings ohne jeden Nachrichtenwert. mehr

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Mit Porsche in die Sackgasse

Der Stuttgarter Autohersteller will mit einem neuen Online-Angebot „größten Mehrwert“ für Journalisten schaffen. Doch je mehr man klickt, desto mehr ärgert man sich. Ein Musterbeispiel dafür, wie sich Unternehmenskommunikation im Netz verheddert. mehr